Ein Februar voller Schokolade, Fasnacht, Wissenschaft und Wirtschaft
In der letzten Februarwoche starteten unsere Schüler:innen in eine weitere spannende Woche voller bereichernder Aktivitäten. Unsere Jüngsten tauchten ein in die bunte Welt der Fasnacht, während die Grund- und Oberstufenschüler die faszinierenden Bereiche von Wissenschaft und Wirtschaft erkundeten. Und obwohl der Februar manchmal ein bisschen trüb sein kann, war diese Woche voller Freude, Neugierde und Kreativität – einfach strahlend!
Kindergarten: Fasnacht und Kreativität überall
Die Woche begann mit unseren jüngsten Lernenden, die in die lebhaften Strassen von Winterthur zogen, um am Fasnachtsumzug teilzunehmen. Und was für ein Umzug das war! Unsere Gruppe aus Spidermans, Elsas, Hexen und vielen anderen kreativen Kostümen brachte den Festtagsgeist voll zur Geltung – ein Anblick, der jeden Umzugsgänger ein bisschen neidisch machen könnte.
Zurück in der Schule setzte sich die Fasnacht die ganze Woche lang fort und inspirierte zahlreiche Aktivitäten. Wer hätte gedacht, dass ein einziges Fest so viele spannende Projekte anstossen kann? Die Kinder übten ihre Motorik und Geometrie beim Basteln mit Clownmotiven und stürzten sich voller Begeisterung in eine Fasnacht-Schnitzeljagd. Sie trommelten, marschierten und bewegten sich wie Umzugsfiguren und wirbelten wie Konfetti durch die Luft – so lernten sie spielerisch und mit jeder Menge Spass.
Und das perfekte Ende der Woche: Am Ziel der Schnitzeljagd wartete ein selbstgebackener Regenbogen-Zopf! Dank des warmen und sonnigen Freitagswetters konnte ihn anschliessend jeder bei einem Picknick im Freien geniessen.
Primarschule: Wissenschaft, Wirtschaft und süsse Überraschungen
In der Primarschule war die Woche prall gefüllt mit vielfältigen, praxisnahen Erlebnissen, die alle Sinne ansprachen. Von Exkursionen, Dokumentationen und Degustationen bis hin zu kreativen Bastelprojekten – unsere jungen Lernenden durchliefen, genau wie bei echten Wissenschafts- und Wirtschaftprojekten, den gesamten Prozess von A bis Z: Neugier wecken, Fragen stellen, recherchieren und schliesslich eigene Produkte und Businesspläne entwickeln.
Der absolute Höhepunkt war der Besuch von Spot, dem vierbeinigen Roboterhund von Boston Dynamics, der Schüler:innen sofort für sich gewann und jede Menge Fragen und Neugierde rund um die Technik auslöste. Und es ist leicht zu verstehen, warum: Unser Campus Schloss Sihlberg ist schliesslich ein Schloss mit mehreren Etagen, vielen Zimmern und unzähligen Treppen – und Spot meisterte sie alle mit Bravour. Wer wäre da nicht beeindruckt?
Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war der Besuch bei Focus Terra an der ETH, wo die Schüler:innen Erdbeben und Naturkräfte durch interaktive Exponate erkundeten. Die Erdbebensimulation bleibt definitiv in Erinnerung – wir können sie nur wärmstens empfehlen!
Und natürlich darf das süsse Highlight der Woche nicht fehlen: der Besuch bei Lindt, der Heimat der Schokolade. Die Kinder lernten alles über die Geschichte der Schokolade, wie sie hergestellt wird – und selbstverständlich durfte eine kleine Schokoladenverkostung nicht fehlen.
Zurück in der Schule tauchten unsere jungen Unternehmerinnen, Unternehmer und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in verschiedene Wirtschafts- und Wissenschaftsprojekte ein, die unsere wunderbaren Expertinnen, Experten und Mentoren vorbereitet hatten. Einige gestalteten Visitenkarten für ihre zukünftigen Firmen, andere entwickelten kreative Businesspläne für Schokolade (Die Schweiz darf sich bald vielleicht über ein paar neue Chocolatiers freuen!). Sie beschäftigten sich auch mit Themen wie Klimawandel und stellten sogar eigene Badekugeln her.
Oberstufe: Fokus, Projekte und Zukunftsperspektiven
Nach einem intensiven Lern-Sprint für unsere Oberstufenschülerinnen und -schüler lag der Fokus dieser Woche darauf, tiefer in persönliche Projekte einzutauchen und mögliche Berufsperspektiven zu erkunden. Es war wunderbar zu sehen, wie vielfältig die Interessen und Projektideen waren – von Gesundheit und Wohlbefinden über kreatives Schreiben, animierte Zeichnungen und Charakterentwicklung, historische und wirtschaftliche Vergleiche, Unternehmertum, Game Programming und Coding… und die Liste könnte noch lange weitergehen.
Da beim Lernen jeder ein bisschen etwas anderes braucht, gestalteten unsere Schülerinnen und Schüler zudem ihren eigenen Arbeitsbereich oder „Office“, was bereits einen sichtbaren positiven Effekt auf ihr Lernen hatte. Dank unseres grosszügigen Campus konnten sie sich verschiedene Räume aussuchen und diese nach ihren Bedürfnissen mit Dekorationen personalisieren.
Gespräche über Berufswahl und Zukunftsmöglichkeiten standen am Donnerstag weiterhin im Mittelpunkt, als unsere Schülerinnen und Schüler das Berufs-Informations-Zentrum besuchten. Dort hatten sie die Gelegenheit, mehr über die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Schweiz zu erfahren.
Am Ende der Woche nutzten wir auch das schöne Wetter und verlegten das Lernen nach draussen. Die Schülerinnen und Schüler genossen einen Spaziergang durch Zürich, lasen und diskutierten Bücher, teilten Ideen und brainstormten neue Projekte. Es war die perfekte Art, die Woche abzuschliessen.
Diese Enrichment Week erinnerte uns einmal mehr daran, wie kraftvoll Lernen sein kann, wenn Schülerinnen und Schüler Zeit und Raum bekommen, um das zu erkunden, was sie wirklich interessiert. Indem Aktivitäten mit realer Relevanz und persönlicher Neugier verbunden werden, wird Lernen spannend, sinnvoll und motivierend.
Ein riesiges Dankeschön an unser unglaubliches Team für die Planung all dieser tollen Aktivitäten und an unsere Schülerinnen und Schüler für ihren Enthusiasmus, ihre Kreativität und ihre Neugierde. Solche Momente sind eine wunderbare Erinnerung daran, warum unsere Arbeit so wichtig ist.